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Familiäre Existenzsicherung dank Elterngeld

Elterngeld

Familiäre Existenzsicherung dank Elterngeld

Wer sich in das Familienglück stürzen möchte wird früh merken, dass einem viele Steine in den Weg gelegt werden. Um dem jüngsten Familienmitglied ein behütetes Aufwachsen zu ermöglichen ist nicht nur Geld, sondern auch Zeit nötig. Das Elterngeld ermöglicht hier zumindest in finanzieller Hinsicht eine Hilfestellung, die insbesondere für diejenigen interessant erscheint, die zu Gunsten des Kindes ganz oder teilweise auf ihre berufliche Tätigkeit verzichten.

Wer ist Anspruchsberechtigt und wie hoch ist das Elterngeld?

Bei dem Elterngeld handelt es sich um eine zusätzliche Zahlung zum Kindergeld, die an den Vater oder die Mutter bis zum 14. Lebensmonats des Kindes gezahlt wird. Da sowohl Vater, als auch Mutter gleich behandelt werden, können die Monatsbeiträge beliebig aufgeteilt werden.
Das Elterngeld beträgt mindestens 300€. Diesen Mindestbetrag erhalten alle, die nicht mehr als 30 Stunden in der Woche arbeiten.
Personen mit einem Einkommen von weniger als 1000€ ersetzt das Elterngeld bis zu 100% des entfallenden Einkommens. Ab einem Monatsgehalt von 1200€ werden noch 65% des Lohnausfalls aufgewogen.
Familien mit mehreren Kindern erhalten zusätzlich den Geschwisterbonus. Dieser beträgt 10% des Elterngeldes, mindestens aber 75€. Da das Elterngeld als Einkommensersatz dient, wird es auch beim Arbeitslosengeld II, bei der Sozialhilfe und beim Kinderzuschlag als Einkommen angerechnet.
Übersteigt das zu versteuernde Einkommen einen Betrag von 500.000€ im Jahr vor der Geburt des Kindes, so besteht kein Anspruch auf die finanzielle Unterstützung.

Welche Besonderheiten ergeben sich bei Alleinerziehenden?

Wird das Kind nur von einem Elternteil großgezogen ergeben sich einige Besonderheiten. Alleinerziehende können die vollen 14 Monate, die das Elterngeld Maximal gezahlt wird, für sich beanspruchen, sofern das Kind nur bei dem Elternteil lebt, dem das Sorge- oder Aufenthaltsbestimmungsrecht zusteht. Beim gemeinsamen Sorgerecht besteht die Möglichkeit über eine einstweilige Anordnung zumindest vorläufig das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht auszuüben, womit in diesem Fall ein Elternteil alleinig Anspruchsberechtigt wäre.
Wohnen die Elternteile in einer Wohnung sind stets beide Teile auch Anspruchsberechtigt. Ein zweiter Wohnsitz oder die Meldung in einer anderen Wohnung sind nicht entscheiden, da auf die tatsächlichen Lebensverhältnisse abgestellt wird.
Die Einkommenshöchstgrenze, um noch für die Zahlung berechtigt zu sein beträgt bei Alleinerziehenden 250.000€.

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