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So gelingt der Kindergartenstart

©iStockphoto.com/fatihhoca

Während in den ersten Lebensjahren eines Kindes hauptsächlich die Eltern und andere Familienmitglieder für den Umgang und die Erziehung zuständig sind, so kommt ab einem Alter von drei Jahren die Betreuung durch einen Kindergarten hinzu. Dies ist für Sie wie auch für Ihre Kinder eine neue Erfahrung und der richtige Umgang damit kann entscheidend dafür sein, ob der Kindergartenstart und die weitere Entwicklung gelingen oder nicht.

Es ist ratsam, dass Sie Ihr Kind langsam an dieses mitunter heikle Thema heranführen. Suchen Sie sich, wenn möglich, einen Kindergarten heraus, der Ihren Erwartungen gerecht wird, damit Sie bei der Sache von Anfang an ein gutes Gefühl haben. Was Ihr Kind anbelangt, so kann es sein, dass es sich auf den ersten Tag im Kindergarten freut, es kann aber auch sein, dass es voller Angst und Trauer ist. Die Einstellung zum Kindergarten hängt zwar größtenteils vom Charakter Ihres Kindes ab, sie kann jedoch auch durch Sie beeinflusst werden.

Lassen Sie Ihr Kind frühzeitig Umgang mit gleichaltrigen oder auch etwas älteren Kindern haben, damit es sich an das Knüpfen sozialer Bände gewöhnt. Je nach Alter und Auffassungsgabe des Kindes können Sie auch konkret mit ihm darüber reden, dass es bald in den Kindergarten gehen wird. Erklären Sie ihm, was es zu erwarten gibt und vermitteln Sie eine positive Einstellung dazu. Es kann immer hilfreich sein, einen Kindergarten zu wählen, den auch Spielkameraden Ihres Kindes besuchen werden. Wenn möglich, dann nehmen Sie Ihr Kind doch bereits vor der Einschreibung einmal mit in den Kindergarten, damit es vorsichtig in den Alltag dort hineinschnuppern kann. Es kann auch zweckdienlich sein, Ihrem Kind den Kindergartenbesuch durch den Kauf von neuem Spielzeug und Lernmaterialien zu versüßen oder es mit kleinen Belohnungen zu beschenken, wenn es sich in der ersten Zeit positiv verhält. Sollte Ihr Kind ängstlich sein, weinen, zornig werden oder den Kindergartenbesuch verweigern, dann lassen Sie sich dadurch nicht zu sehr verunsichern und versuchen Sie nie, den Besuch mit Drohungen oder Strafen zu kombinieren.

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